Autor

Mein Name ist Frank Wisch.foto-webfarbe

Ich wohne mit meiner Familie in Scheßlitz in der Nähe von Bamberg.

Eigentlich bin ich von Beruf Bauingenieur, doch in meiner Freizeit widme ich mich unter anderem der Schriftstellerei. So habe ich mittlerweile meinen ersten Thriller mit dem Titel „Pharmawahn“ als eBook und Taschenbuch veröffentlicht. Dieser spielt in der Pharmaindustrie. In der Handlung des Buches zählen Geld und Macht mehr, als die Gesundheit ahnungsloser Probanden oder gar ein Menschenleben. Ich habe diese Thematik gewählt, da ich aufzeigen möchte, wie blind die Gier nach finanziellem und wirtschaftlichem Erfolg machen kann. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Befriedigung zunehmend in materiellem Wohlstand und gewinnorientiertem Denken gesucht wird, soll der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten werden. Sein Bild soll aufrütteln und klarmachen, dass das Leben nicht von diesen eingeimpften Scheingebilden geprägt ist, sondern dass das Glück und die Erfüllung an ganz anderer Stelle zu finden sind.

Ich möchte demnach mit dem Buch nicht nur unterhalten, wenngleich die Freude am Lesen natürlich im Vordergrund stehen soll, sondern auch ein wenig zum Nachdenken anregen.

Um den Leser zu fesseln, habe ich die Kapitel bewusst kurz gehalten und jedes möglichst mit einem offenen Ende versehen, ohne aber den nötigen Informationsgehalt zu schmälern, der nach und nach mit eingestreut wird. Die Schauplätze wechseln dabei mit, sodass die Auflösung nicht gleich im nächsten Kapitel folgt. Hierdurch soll der Spannungsbogen aufrechterhalten werden, denn allzu schnell besteht die Gefahr, dass dieser aufgrund seitenweiser Beschreibungen oder nicht enden wollender Kapitel in sich zusammenfällt und der Leser die Lust verliert. Außerdem wird durch die Sprünge die Turbulenz und Dramatik der Handlung unterstrichen.

Thriller zählten schon immer zu meiner Lieblingsliteratur. Auf der Suche nach einer passenden Freizeitbeschäftigung fasste ich vor Jahren den Entschluss, mich selbst hinzusetzen und ein solches Buch zu schreiben.  Dabei gab es zu Beginn lediglich ein Grobkonzept, worum es in der Geschichte ungefähr gehen soll. Details kristallisierten sich jedoch erst während des Schreibens heraus, sodass sich manche Wendungen der Handlung spontan ergaben. So war es selbst für mich spannend, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Gerade wegen des Fehlens eines detaillierten Konzepts war es jedoch wichtig, nicht den roten Faden zu verlieren und innerhalb der einzelnen Stränge den Überblick zu behalten. Bei der Länge des Buches gar nicht so einfach. Letztendlich konnte ich aber das Buch zufrieden abschließen und es einer begeisterten Leserschaft zur Verfügung stellen.

Doch dieser Schritt war nicht so einfach. Zunächst wandte ich mich natürlich voller Erwartungen an Verlage, die Thriller im Programm hatten. Es kamen aber nur Absagen. Nicht etwa weil das Buch nichts taugt, sondern da man gerade als unbekannter Erstautor aufgrund der Tatsache, dass die Verlage jährlich mit Bergen von Manuskripten überhäuft werden, schon großes Glück haben muss, dort einen Fuß in die Tür zu bekommen. Also informierte ich mich über die Möglichkeit eines Selbstverlages. Das gab es früher schon, allerdings in der Regel mit einem Kostenvorschuss und einer Mindestabnahmemenge. So ein Modell schied bei mir von vornherein aus. So stieß ich schließlich auf Amazon und veröffentlichte mein Buch ohne Kosten zunächst als eBook. Dann tat sich die Möglichkeit auf, ein Taschenbuch hinzuzufügen. Da das Buch erst gedruckt wird, wenn die Bestellung eingeht, bedeutete auch dieser Schritt für mich kein finanzielles Risiko. Dafür musste ich jedoch alles selbst in die Hand nehmen, von der Textgestaltung bis hin zum Cover. Das war natürlich viel Arbeit, aber es hat Spaß gemacht. Heute halte ich stolz mein Buch in Händen und hoffe nun auf zahlreiche Abnehmer.

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